Freiberuflertag bei exact!

von Oliver Müller

Vereinte Kompetenz im Quadrat

Am 18.02.2017 durften wir im Rahmen unseres „Freiberuflertags“ einmal mehr unsere externen Übersetzer bei exact! in den Mannheimer Quadraten begrüßen. Dieses Get-together gab uns die Gelegenheit, gemeinsam mit unseren erfahrenen und langjährigen freischaffenden Kollegen einen Blick in die Zukunft zu werfen.

Der Markt entwickelt sich weiter, und wir entwickeln uns mit: Unser neuer Markenauftritt mit einem neuen Logo, einer modernen Webpräsenz und einem überarbeiteten Leitbild drückt nun klarer aus, wofür exact! steht – Übersetzung auf den Punkt gebracht.

exact! ist nun breiter aufgestellt und kann seine Kunden noch besser mit Services rund um die Übersetzungsdienstleistung unterstützen. Unser neuer Auftritt unterstreicht unseren Anspruch, hochwertige Übersetzungen anzubieten. Hierzu streben wir neben unserer bereits bestehenden ISO-9001-Zertifizierung auch die Zertifizierung nach der ISO 17100 für Übersetzungsdienstleistungen an.

Unser Qualitätsanspruch

Ein zentrales Thema der ISO 17100 ist das Thema Revision nach dem 4-Augen-Prinzip, ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung. Hierbei sind zwei Experten an der Ausarbeitung einer Übersetzung beteiligt: ein Übersetzer und ein Revisor. Vier Augen sehen mehr als zwei, und das zweite Augenpaar sorgt dafür, dass die Fehlerquote sinkt und die Qualität der Übersetzung steigt.

exact! bietet das 4-Augen-Prinzip schon immer als Service an, allerdings müssen nach der Norm bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Diese haben wir im Rahmen des Freiberuflertags gemeinsam mit unseren externen Übersetzern diskutiert.


Ablauf der Veranstaltung

Zunächst stellte sich das Team von exact! vor. Reinhild Möller, Qualitätsmanagementbeauftragte und eine unserer erfahrensten Mitarbeiterinnen, präsentierte anschließend, wie wir bei exact! das 4-Augen-Prinzip seit Jahren auf Kundenwunsch praktizieren.

Danach berichtete eine andere Kollegin von ihren Erfahrungen als langjährige Freiberuflerin, die ins Lager der festangestellten Übersetzer gewechselt ist. Auch hier spielte die Revision nach dem 4-Augen-Prinzip eine zentrale Rolle: An eine klar geregelte und organisierte Trennung zwischen den Arbeitsschritten Übersetzung und Revision musste sie sich als ehemalige Einzelkämpferin zuerst gewöhnen.

Für die ehemalige Freiberuflerin stellte sich diese „Freiheitsberaubung“ am Anfang folgendermaßen dar:

 


Vorher

Nachher

Löwe im Käfig

Nach einer gewissen Einarbeitungszeit jedoch wurden ihr die Vorteile der neuen Arbeitsweise klar.

 

Und so sieht sie sich heute:

Löwenrudel

Ihr Fazit: „Qualitätsmanagement geht im Team besser als alleine.“ Dieses Schlusswort leitete die Mittagspause ein. Wir konnten uns am Buffet stärken und miteinander austauschen. Es folgte eine Diskussionsrunde unter der Fragestellung „Was braucht es, um ein 4-Augen-Prinzip erfolgreich einzuführen?“

Die Teilnehmer brachten unterschiedliche Standpunkte und Erfahrungen vor. Es gab positive Beiträge, aber auch kritische Stimmen. Dabei kristallisierten sich einige Aspekte heraus, die für das 4-Augen-Prinzip von zentraler Bedeutung sind:

  • klare Definition der Erwartungen an den Übersetzer und an den Revisor
  • gerechtes Honorar für die Arbeitsschritte Übersetzung und Revision
  • Vertrauensverhältnis zwischen Übersetzer und Revisor
  • Netzwerkbildung zwischen Übersetzern und potenziellen Revisoren

Die beiden letzten Punkte wurden direkt tatkräftig bearbeitet: Der anschließende Ausklang der Veranstaltung bei Kaffee und Kuchen bot noch einmal die Gelegenheit, sich mit den Kollegen zu unterhalten. Viele kannten sich bereits persönlich, andere hatten bisher nur über E-Mails oder per Telefon Kontakt. Der rege Austausch war eine gute Möglichkeit für unsere externen Kollegen, ihr Netzwerk zu erweitern.

 


Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für ihr Kommen und ihre wertvollen Beiträge – und freuen uns schon auf den nächsten Freiberuflertag!